14. Januar 2014

Pro und Contra Weinkauf im Supermarkt

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Mancher Weinfachhändler müsste bei den nachstehenden nackten Zahlen nachdenklich werden. Laut einer Studie des DWI (Deutsches Weininstitut) und der GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) von Juli 2013 werden nur 6 bis 7% aller Weinverkäufe im Fachhandel erzielt. Demgegenüber kaufen die deutschen Weintrinker ihre Weine zu 50% beim Discounter (Aldi, Lidl, Netto, Penny etc.) und zu 29% im Lebensmittelhandel (EDEKA, Kaufland, REWE etc.). Bei Google ergibt die Suche „Wein, Supermarkt“ rund 1.890.000 Ergebnisse und die Suche „Wein, Discounter“ rund 1.130.000 Ergebnisse. Da verwundert es nicht, dass auch im Internet, in den sozialen Neztwerken, Foren und Blogs sowie in der Presse und den Medien fortlaufend über das Pro und Contra des Weinkaufs im Supermarkt berichtet und diskutiert wird.  

So möchte ich dieses spannende Thema in einer eigenen Reihe hier und auf meinen neuen Facebookseite „Supermarktweine“ näher beleuchten und lade alle herzlich ein, mit eigenen Kommentaren daran teilzunehmen.  

Supermarkt/Discounter 
Pro  
- günstiges Angebot  
- bequemer Einkauf  
Contra 
- viele Massenabfüllungen  
- wenige Erzeugerweine  
- mangelhafte Weinlagerung  
- keine Beratung  

Weinfachhandel  
Pro  
- hochwertige Weine  
- breites Angebot von regional bis international  
- Kontakt zu den Winzern  
- bedarfsgerechte Lagerung 
- Beratung  
- Probiermöglichkeiten  
Contra  
- „Schwellenangst“ für Otto-Normalverbraucher  
- höhere Verkaufspreise 
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