16. Dezember 2014

Müller-Thurgau Nahe 2013

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Wenn auf einem Etikett lediglich die Rebsorte steht, bin ich in aller Regel skeptisch. Wenn zudem der Abfüller nur mit einem Code angegeben ist, stellt sich mir unweigerlich die Frage, ob etwas verborgen werden soll. Ist der Wein etwa so schlecht, dass der Hersteller nicht mit seinem Namen werben möchte? 

ERHÄLTLICH BEI: Globus für € 2,49 (1-Literflasche)

AROMEN: Der Abfüller benennt es auf dem Rückenetikett als „zarte Muskatnote“, wir konnten dieses Aroma und andere Aromen jedoch nicht erschnuppern.

GESCHMACK: Mit dem Geschmack verhält es sich bei diesem trockenen Weißwein wie mit dem Geruch. Außer einer frischen Säure und marginal ausgeprägte Fruchtaromen hat dieser Wein nicht viel zu bieten.

FAZIT: Diesen Wein kann man sich eigentlich schenken. Er ist zwar nicht unangenehm zu trinken, aber es wäre halt schön, wenn man die Rebsorte wenigstens ansatzweise erkennen könnte. Einige unserer Verkostungsrunde bezeichnen diesen Wein als guten Weißwein für eine Schorle, daher kamen wir zu einer ausreichenden Bewertung für diesen Wein.

BEWERTUNG: Ausreichendes Preis-Genuss-Verhältnis (2 von 6 Flaschen)

HINTERGRUNDINFO: Grundsätzlich ist es gesetzlich ausreichend, dass der Abfüller nur mit einem Code auf dem Etikett angegeben wird, wenn zugleich der Vertrieb namentlich benannt ist. In diesem Fall wird der Wein des Unternehmens (D-RP 576 280) von der Globus Holding vertrieben. D steht für Deutschland, RP für das Bundesland Rheinland-Pfalz, die weiteren Ziffern geben den Namen und den Sitz des herstellenden/abfüllenden Unternehmens an.

BEWERTET: Dezember 2014

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