5. Februar 2013

Dem Federweißen hinter die Federn geschaut

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Federweißer ist gepresster Traubenmost aus weißen Rebsorten, der gerade mit der alkoholischen Gärung begonnen hat und in diesem Zustand abgefüllt wird. Unter der Bezeichnung Federweißer gelangen alle Gärungsstufen in den Handel, vom Traubenmost bis zum fast komplett durchgegorenen Weißwein. Der Name Federweißer geht auf die im neuen Wein enthaltenen sichtbaren Hefezellen zurück, die als Schwebstoffe wie weiße Federn erscheinen – welch poetischer Name nicht wahr?

Der Traubenmost beginnt durch die natürlich vorhandenen Hefen (oder durch Zugabe von Zuchthefen) recht schnell zu gären. Bevor die im Most enthaltenen Zuckerarten Glucose und Fructose komplett zu Alkohol und Kohlensäure werden, wird der Federweiße abgefüllt, um mit seiner noch vorhandenen Fruchtsüße Deinen Gaumen zu kitzeln und zu blenden.

Denn wirklich hochwertige Qualität trinkst Du in dem Moment nicht. Aber er wird gerne getrunken und erscheint durch seine spritzige Art (Kohlensäure) wie eine Art Limonade oder leichter Schaumwein.
Trinke ihn (wenn Du ihn schon einmal gekauft hast - brrrrrrrrr) möglichst schnell aus. Denn der Gärungsprozess läuft recht schnell ab (innerhalb von 4 bis 8 Tagen. Eine längere Lagerung ist eher kontraproduktiv.


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